Umsetzung des ProstSchG in Berlin - Prostituiertenschutzgesetz
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Umsetzung des ProstSchG in Berlin

Anmeldung

Das für den Schutz der Prostituierten vorgesehene Anmelde- und Beratungsverfahren übernimmt der Bezirk Tempelhof-Schöneberg für ganz Berlin.
Das Bezirksamt wird den Prostituierten ihren Anmeldeversuch bescheinigen und sich danach wieder mit ihnen in Verbindung setzen, um einen Termin zur Gesundheitsberatung und Ausstellung der endgültigen Anmeldebescheinigung zu vereinbaren.
Prostituierte, die seit dem 1. Juli 2017 ihre Tätigkeit neu aufnehmen, müssen sich vor Aufnahme der Tätigkeit beim Bezirksamt melden. Bereits vor dem 1. Juli tätige Prostituierte haben bis zum 31. Dezember 2017 Zeit, um ihre Tätigkeit bei der zuständigen Behörde anzumelden.

Rathaus Schöneberg
John-F.-Kennedy-Platz 1
10825 Berlin
anmeldungProstSchG@ba-ts.berlin.de

Zimmer: 122

Öffnungszeiten
Montag 09-13 Uhr
Dienstag 09-15 Uhr
Mittwoch geschlossen
Donnerstag 12-18 Uhr
Freitag 09-13 Uhr

Weitere Infos zur Anmeldung hier

Achtung: Da in Berlin derzeit noch keine Anmeldebescheinigungen im Sinne des Prostituiertenschutzgesetzes an Prostituierte ausgestellt werden können, können Prostituierte hier lediglich eine Bescheinigung über einen Anmeldeversuch erhalten. Die Bescheinigung eines Anmeldeversuchs dient in Berlin solange als Anmeldebescheinigung, bis das gesetzlich vorgesehene Anmeldeverfahren durchlaufen werden kann. Betreiber/innen können daher von Berliner Prostituierten vorerst lediglich die Vorlage der Bescheinigung des Anmeldeversuchs verlangen. Hieraus wird weder Betreiber/innen noch Prostituierten ein Nachteil entstehen.

Gesundheitsberatung

Betreiber-Erlaubnis

Betreiber/innen müssen einen Antrag auf Erlaubnis eines Prostitutionsbetriebs oder einer Prostitutionsveranstaltung stellen. Zuständig ist das Gewerbeamt im Bezirk, in dem ihr Betrieb liegt.